Zu wem passt der Schäferhund?

Schäferhunde gehören zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Die Erziehung der schönen Vierbeiner ist nichts für Anfänger. Die Hunde benötigen eine liebevolle und konsequente Erziehung. Damit der Hund das Gelernte jederzeit umsetzen kann, sollte täglich mit ihm trainiert werden.

Erziehung von Schäferhunden

Für die Erziehung von Schäferhunden bedarf es immer einer besonderen Konsequenz und Härte sowie Verständnis und Liebe. Beim Umgang mit Schäferhunden müssen Sie immer Ruhe bewahren. Sie sollten auch dann nicht mit der Erziehung stoppen, wenn Sie einmal nicht so motiviert sind. Ansonsten wird Ihr Hund schnell lernen, dass er das Sagen hat und nicht Sie. Im Vergleich zu anderen Hunderassen zeigt der beliebte Vierbeiner bei seinem Herrchen oder Frauchen einen absoluten Gehorsam. Generell lässt er sich daher sehr gut erziehen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass das Zusammenspiel zwischen Ihnen und dem Hund jederzeit reibungslos klappt. Lassen Sie Ihren Hund niemals daran zweifeln, wer der Teamchef ist. Die Erziehung sollte immer im Welpenalter erfolgen. Besonders für Laien wäre es sehr schwierig und fast unmöglich, einen erwachsenen Schäferhund zu erziehen. Hatte der Hund im Welpenalter keinen Kontakt zu anderen Menschen oder Hunden, wird er sein Leben lang anderen gegenüber sehr misstrauisch bleiben. Da werden auch die besten Übungen und Tricks nicht helfen.

Die Vorteile einer guten Erziehung

Wenn Sie sich für einen Schäferhund entscheiden, sollten Sie täglich mit dem Hund die unterschiedlichsten Trainingsmaßnahmen durchführen. Diese Hunderasse ist nicht gut für Stubenhocker geeignet. Die Tiere brauchen viel Auslauf, aber auch einige Beschäftigungsarbeiten pro Tag. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Hund einige Erfolge erzielen können, sorgt das für eine bessere Bindung. Zusätzlich macht es großen Spaß, dem geliebten Vierbeiner ein paar Tricks beizubringen. Der Grundcharakter eines Schäferhundes kann sich nur dann optimal entfalten, wenn der Hund gut erzogen wurde. Durch das Training wird automatisch auch die Rangordnung klar geregelt. Ihr Hund wird lernen, Ihnen und Ihrem Urteil bzw. Ihren Fähigkeiten zu vertrauen. Eine gute Erziehung trägt aber auch dazu bei, dass die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Schäferhund vereinfacht wird. Sorgen Sie im Umgang mit Ihrem Vierbeiner für ein geregelte Zusammenleben. Nur wenn Sie selbst Regeln im Haus einhalten, wird sich der Hund einfügen können. Viele Schäferhunde sind so gut erzogen, dass sie überall mit hingenommen werden können. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um Spaziergänge, Besuche bei Freunden oder Begegnungen mit anderen Hunden handelt.

Welche Vorteile bietet eine gute Erziehung?

Das Zusammenlegen mit einem Schäferhund funktioniert nur dann, wenn er von Anfang an gut erzogen wird. Dann wird er im Haus auch keine Sachen zerstören und ganz ohne Bell-Attacken zu Hause bleiben. Das ist auch für Ihre Nachbarn ein Vorteil. Erzogene Hunde können bei einem Spaziergang durch die Natur ohne Leine laufen. Das ist aber nur dann möglich, wenn er jederzeit zuverlässig abrufbar ist. Bei einem gut erzogenen Hund müssen Sie sich auch keine Gedanken darüber machen, wenn plötzlich Besuch vor der Tür steht. Bei einem Schäferhund, der im Welpenalter Fehler bei den sozialen Kontakten gemacht wurden, kann es in diesem Fall passieren, dass er den Besucher attackiert. Derartige Hunde sind ganz auf Ihre Besucher fixiert und lassen keine Fremden in die Nähe der Familie.

Schäferhunde richtig loben

Damit ein Schäferhund ausgelastet wird und ein glückliches Hundeleben führen kann, ist es wichtig, dass er ausreichend Bewegung hat. Außerdem sollten ihm täglich einige Aufgaben gestellt werden. Wenn der Hund ein gewünschtes Verhalten zeigt, ist es wichtig, ihn im richtigen Moment zu loben. Es bringt bei Ihrem geliebten Vierbeiner nicht, wenn Sie mit Ihm schimpfen, wenn er ein unerwünschtes Verhalten gezeigt hat, wenn bereits einige Minuten verstrichen sind. Er wird die Strafe nicht verstehen, da Hunde im Allgemeinen im Hier und Jetzt leben. Sie erinnern sich bereits nach wenigen Augenblicken nicht mehr an ihr Fehlverhalten. Die Erziehung von Schäferhunden kann teilweise sehr frustrierend sein. Aus diesem Grund sollte man sich nur als Profi an eine derartige Aufgabe wagen. Schaltet ein Hund beim Rufen auf Durchzug, oder klappt ein Befehl auch nach tausendfachem Üben immer noch nicht, sollte trotzdem Ruhe bewahrt werden. Viele Schäferhunde neigen besonders in der Pubertät dazu, beherrschte Aufgaben oder Befehle zu vergessen. Bleiben Sie auch während dieser schwierigen Phase entspannt. Schäferhunde sollten auf keinen Fall geschlagen werden. Es ist auch nicht ratsam, pausenlos zu schimpfen oder auf sie einzureden. Wenn Sie sich an diese Regeln halten, werden Sie eine schöne Zeit mit Ihrem Vierbeiner haben und Sie sind optimal für den Kauf eines Schäferhundes geeignet.